Migrationspfade

  • Exchange 2016/2019 auf SEExchange 2019 mit aktuellem CU lässt sich In-Place auf Exchange Server SE aktualisieren; Exchange 2016 braucht eine Migration auf neue Server. Koexistenz, Zertifikate, Connectoren und Namensräume werden vorab geplant.
  • Exchange Server SE nach Exchange OnlineHybrid als Übergang, Postfach-Migration in Wellen, Umzug von MX und vorgeschalteten Gateways.
  • Tenant-to-TenantFusionen, Abspaltungen und Umfirmierungen: Postfächer, Domänen und Mailrouting zwischen Microsoft-365-Tenants verschieben, mit geplanter Domänen-Übergabe.
  • Cross-Forest und KonsolidierungExchange-Organisationen aus mehreren Active-Directory-Forests zusammenführen oder trennen.
  • Der letzte Exchange-ServerNach der Cloud-Migration bleibt oft ein Server für Verwaltung und SMTP-Relay. Ob er abgeschaltet werden kann und was danach fehlt, wird vorab geklärt.

Mehr als Postfächer

Bei jeder Exchange-Migration wandern auch Mailrouting, Zertifikate, Applikations-Mail, Gateways und Authentifizierungs-Records mit. Für den Weg von Exchange Server nach Exchange Online beschreibt die Seite Exchange-Online-Migration die Einzelheiten zu Postfach-Migration, Geräte-Mail und Gateway-Umzug.

Ablauf

  1. BestandsaufnahmeVersionen, Postfächer, Connectoren, einliefernde Systeme und Abhängigkeiten im Verzeichnis.
  2. Zielbild und KoexistenzMigrationspfad, Reihenfolge und die Phase, in der alte und neue Umgebung parallel laufen.
  3. Migration in WellenPilotgruppe zuerst, danach Batches mit definierten Prüfpunkten, Routing-Änderungen einzeln und rückholbar.
  4. RückbauAlte Server sauber deinstallieren, Verzeichnis bereinigen, Zielumgebung dokumentieren.

Beispiele aus der Praxis